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Aufbruch aus der Weinkrise: mit Klarheit, Charakter und Strategie zu neuer Stärke


Die Weinumsätze gehen zurück. Dies gilt gleichermaßen für Lebensmittelhandel, Gastronomie und privaten Konsum. Drohende hohe Zölle aus den USA, einem wichtigen Exportmarkt für österreichischen und deutschen Wein, machen die Stimmung nicht besser. Was können Weingüter nun tun, um am Markt zu bestehen?

März 2025

Weiterlesen & -hören:
- Meininger Verlag. (2024, Mai). Weinmarkt: Jetzt sinkt auch noch der Umsatz. meininger.de/wein/handel/weinmarkt-jetzt-sinkt-auch-noch-der-umsatz
- Meininger Verlag. (2024). Gastgewerbeumsatz 2024 rückläufig. meininger.de/gastronomie/gastgewerbeumsatz-2024-ruecklaeufig
- Simone Loose & Wolfgang Staudt. (2025, März) Podcast Dramatische Zeiten für Winzer - Prof. Simone Loose über die Zukunft des Weinbaus

Die Weinwelt ist aus den Fugen, viele Winzerinnen und Winzer blicken ratlos auf ihre Branche. Was können sie tun, um am immer schwierigeren Markt zu bestehen? Die Gründe für den sinkenden Weinkonsum quer durch alle Sparten und Konsumentenschichten sind an vielen Stellen analysiert und diskutiert, siehe hierzu auch »Was denkt die junge Generation über Wein«, »Lobbygruppen plädieren für Alkoholverbot« und »Die Weinbranche vor großen neuen Herausforderungen«. Das bringt Verständnis für die Lage, aber nicht recht viel weiter. Was können Winzerinnen und Winzer tun?

Antwort gibt unter anderem Simone Loose, Head of the Institute of Wine and Beverage Research an der Hochschule Geisenheim in Deutschland. Sie spricht in dem sehr hörenswerten Podcast »Dramatische Zeiten für Winzer - Prof. Simone Loose über die Zukunft des Weinbaus« von und mit Dr. Wolfgang Staudt von Marktbereinigung unter Weingütern und plädiert für KLARE POSITIONIERUNG, um sich vom großen Mitbewerb abzugrenzen. Differenzierung und Spezialisierung seien die Schlüsselwörter. Nur so habe man auf dem schwierigen Markt eine Chance.

Sie betont, dass es für Winzer:innen entscheidend sein kann, ihr Geschäftsmodell zu überdenken, eine Swot-Analyse durchzuführen (Stärken-Schwächen) und sich strategisch neu zu positionieren: die eigenen Alleinstellungsmerkmale klar herauszuarbeiten und gezielt zu kommunizieren. Zudem sei es wichtig, die Zielgruppen genau zu kennen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Vermarktungsstrategie zu stellen.

Angebot & Nachfrage. In Zeiten veränderter Nachfrage - hin zu mehr Weißwein mit geringerem Alkoholgehalt und einem wachsenden Interesse an Schaumweinen - muss das Angebot entsprechend angepasst werden. Die eigentliche Engstelle liegt jedoch in der Vermarktung: Einem großen Angebot steht eine zurückhaltende Nachfrage gegenüber. Kleinstrukturierte Betriebe haben allerdings einen Vorteil. Er liegt darin, dass sie gezielt Nischen besetzen können: autochthone Rebsorten, handwerklich erzeugte Weine, differenzierte Stilistiken, besondere Designs, …

Fit für den Markt. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Weingut:

  1. das richtige Produkt, das sich vom Mitbewerb abhebt und nicht austauschbar ist = Positionierung
  2. Emotion in der Kommunikation, die das Bedürfnis nach diesem Produkt weckt
  3. gutes und regelmäßiges Newsletter-Marketing (Loose empfiehlt alle zwei Wochen einen konzisen Newsletter)
  4. betriebswirtschaftliche Analyse: Kosten, Erlöse, Schwachstellen, Struktur, …
  5. ein möglichst hoher Anteil an Direktvermarktung (Ab-Hof-Verkauf, Onlineshop, Endverbraucher-Messen, Weintourismus, …)


WIR FÜR SIE. Wenn's um Positionierung, Emotion und Newsletter-Marketing geht, sind wir die Richtigen für Sie! Für eine betriebswirtschaftliche Analyse und Weintourismus stellen wir gerne den Kontakt her.

In einer Welt, in der Veränderung die einzige Konstante ist, sind diese Elemente Ihr Anker. Eine gute Positionierung definiert, wofür Ihr Weingut steht - sei es für eine bestimmte Rebsorte, eine besondere Machart oder eine unverwechselbare Stilistik. Diese Klarheit hilft Ihnen und Ihren Kund:innen, den Fokus zu bewahren und sich in der Weinwelt zurechtzufinden. Gute und regelmäßige Kommunikation ist der Schlüssel.

POSITIONIERUNG bedeutet
  • Selbstreflexion: ein intensiver Blick auf das eigene Weingut, um die eigenen Stärken und Besonderheiten zu erkennen.
  • Definition der Einzigartigkeit: herauszuarbeiten dessen, was das Weingut einzigartig macht - sei es eine spezielle Rebsorte, eine besondere Anbaumethode oder eine lange Familientradition.
  • Zielgruppenanalyse: Verständnis darüber, welche Kund:innen angesprochen werden sollen und welche Bedürfnisse diese haben.
  • Konsistente Kommunikation: Die Einzigartigkeit des Weinguts sollte klar und einheitlich nach außen kommuniziert werden, um ein starkes Markenbild zu etablieren und Ihre Werte sowie eine klare Markenbotschaft zu transportieren.
  • Kontinuierliche Anpassung: regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Positionierung, um auf Marktveränderungen und neue Trends reagieren zu können.

So bauen Sie eine langfristige Beziehung zu Ihren Kund:innen auf, die Sie durch Weinproben, Events oder exklusive Angebote weiter festigen können. Wer sich jetzt aufrichtig mit dem eigenen Betrieb auseinandersetzt, hat die Chance, nicht nur zu bestehen, sondern gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Und wir helfen Ihnen dabei!

Der Weinmarkt braucht keine austauschbaren Etiketten - er braucht Charakter, Klarheit und unternehmerischen Mut.

Werfen Sie einen Blick auf unser aktuelles Angebot und rufen Sie uns an: +43 699 1100 8040 oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

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